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Open Pattern Tool for Higher Education Research and Practice

Erweitertes Skript

Online-Materialien als Ergänzung von Skripten und Lehrbüchern

  • Autor/in: Finja Huckfeldt
  • Mentor/in: 
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  • ISSN: 
  • Zitiervorschlag: 

Problem

 

Strukturmerkmale, Darstellungsformen und methodische Ansätze, die über linearen Text mit Abbildungen hinausgehen, lassen sich in gedruckten Texten oder digitalen Druckvorlagen kaum realisieren. Außerdem können aktuelle Änderungen, Beispiele und Verweise nicht oder nur mit erheblichem Aufwand in herkömmliche Textmedien eingebracht werden.

Der Grund für die Entwicklung meiner Maßnahme war:

  • Akutes Defizit bzw. akuter Konflikt
  • Bestehendes bzw. strukturelles Problem
  • Sonstiges

Lösung

Multimediale Lernmaterialien auf einer Lehr-/Lernplattform stehen als Ergänzung herkömmlicher Lehrtexte zur Verfügung. Alternativ wird ein Lehrtext von vornherein digital aufbereitet und angereichert.

Zusammenfassung in einem Satz

Details

Lehrtext wird als strukturierter "Hyper-Lehrtext" aufbereitet:
Text mit Abbildungen lässt sich anreichern mit Videos und Audios (z. B. Interviews von Youtube oder aus öffentlich-rechtlichen Mediatheken) sowie eventuell Animationen oder Simulationen;
Verweise auf externe Lerninhalte oder Webseiten ermöglichen Lernenden, mehrere Formen der didaktischen Aufbereitung zu rezipieren, verschiedene Perspektiven einzunehmen oder Praxisbezüge zu erkennen;
Querverweise und ein in den Text eingebettetes Glossar bieten zusätzliche Rezeptionsmöglichkeiten;
in fünf- bis zehnminütigen Videos kann die Lehrperson Einführungen in die Inhalte von Themenbereichen geben und Bewertungen darlegen;
Selbsttests und Fallstudien mit Musterlösungen können das Angebot sinnvoll abrunden (vgl. das didaktische Entwurfsmuster Online-Selbsttests und Übungsklausuren).

Meine Maßnahme steht in Verbindung mit dem klassischen Format (oder mehreren)

  • Vorlesung
  • Seminar
  • Übung
  • Projekt
  • Praktikum
  • Vorkurs

Meine Maßnahme hat primär damit zu tun:

  • Inhalte für die Studierenden auszuwählen, anzuordnen, darzustellen, zu erklären, (digital) aufzubereiten, interaktiv zu machen etc.
  • Studierende methodisch darin zu unterstützen, sich Inhalte (allein oder in der Gruppe) anzueignen, diese zu verstehen, anzuwenden, weiterzuentwickeln, selbst zu generieren etc.

Meine Maßnahme hat zur Forschung schwerpunktmäßig folgende Beziehung:

Digitale Medien spielen in meiner Maßnahme

  • Keine nennenswerte Rolle, weil es sich primär um Präsenzlehre handelt.
  • Eine gewisse bzw. mäßige Rolle, weil es sich um ein hybrides Lehrformat handelt.

Eingesetzte digitale Anwendungen in meiner Maßnahme fördern primär:

  • Übende Aktivitäten (dienen dem Ausprobieren, der Routinebildung etc.)

Kontext

Die Maßnahme ist entstanden und hat sich bewährt an einer:

  • Universität
  • Fachhochschule
  • Dualen Hochschule
  • Pädagogischen Hochschule
  • Sonstiges

Meine Maßnahme ist in folgender Disziplin (oder mehreren) zu verorten:

  • Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften
  • Ingenieurwissenschaften
  • Sozialwissenschaften
  • Geisteswissenschaften
  • Lehrerbildung
  • Rechtswissenschaft
  • Kunst, Design-Wissenschaften
  • Medizin (inkl. Gesundheitswissenschaften)
  • Explizit interdisziplinäre Bereiche
  • Sonstiges

Die Zielgruppe meiner Maßnahme besteht primär aus

  • Studieninteressierten
  • Studienanfängern
  • Fortgeschrittenen Studierende im Bachelor (oder ersten Studienabschnitt)
  • Studierende am Ende des Bachelorstudiums (oder ersten Studienabschnitts)
  • Studierende am Ende des Masterstudiums (oder zweiten Studienabschnitts)
  • Doktoranden oder Postdocs
  • Sonstiges

Folgen

Die multimedialen Lernmaterialien müssen den Studierenden tatsächlich einen Mehrwert bieten. Das Verhältnis von Aufwand und Nutzen muss stimmen. Sofern es sich weiterhin überwiegend um Text handelt, sollte dieser in Abschnitte mit Zwischenüberschriften gegliedert, in mittelgroßer Schrift und in nicht allzu breiten Spalten am Bildschirm dargestellt werden. Außerdem sollte sich der Gesamttext herunterladen (und so offline lesen) und ausdrucken lassen. Angebote für das rein rezeptive Lernen im Selbststudium sollten Lehrende ergänzen um Werkzeuge und verbindliche Methoden für die Kommunikation und Zusammenarbeit.
Anhand multimedialer Lernmaterialien lassen sich verschiedene Lernstile unterstützen. Inhalte lassen sich vielseitiger und anschaulicher darstellen. Ein entscheidender didaktischer Vorteil kann entstehen, wenn Studierende Lernobjekte, beispielsweise Simulationen, manipulieren können.

Kräfte

Lehrperson vs. Verfasserin bzw. Verfasser der Texte (sofern nicht dieselbe Person); Diversität der Studierenden: unterschiedliche Lernstile und Online-Affinität

Welche widersprüchlichen Anforderungen spielen in Ihrer bewährten Lehrpraxis eine Rolle?

  • Lernen durch Zuhören/Lesen/Zusehen und Lernen durch eigenes Tun
  • Analoge und Digitalen Erfahrungswelten
  • Individuelles und soziales Lernen
  • Fachliche und überfachliche Kompetenzentwicklung
  • Exemplarische und vollständige Lerninhalten

Beispiele/ Weiterführende Informationen

Dokumente

Links

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