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Open Pattern Tool for Higher Education Research and Practice - PatternPool ISSN 2628-829X

Multimediales Skript zur Unterstützung des Selbstlernens

Multimediale Lernmaterialien auf einer Lehr-/Lernplattform stehen als Ergänzung herkömmlicher Lehrtexte zur Verfügung. Alternativ wird ein Lehrtext von vornherein digital aufbereitet und angereichert. Dabei lassen sich unterschiedliche Medien einbinden und Aktualisierungen oder Ergänzungen sind unkompliziert umzusetzen.

Metadaten

  • Autoren/-innen: Heiko Witt
  • Mentoren/-innen: Ivo van den Berk & Finja Huckfeldt
  • DOI: Keine DOI zugeordnet
  • ISSN: 2628-829X
  • CC-Lizenz: CC-BY (Bearbeitung erlaubt unter Namensnennung)
  • Zitiervorschlag:
    Heiko Witt (2018): Multimediales Skript zur Unterstützung des Selbstlernens. PatternPool. doi: noch nicht zugeteilt.

Problem

Strukturmerkmale, Darstellungsformen und methodische Ansätze, die über linearen Text mit Abbildungen hinausgehen, lassen sich in gedruckten Texten oder digitalen Druckvorlagen kaum realisieren. Außerdem können aktuelle Änderungen, Beispiele und Verweise nicht oder nur mit erheblichem Aufwand in herkömmliche Textmedien eingebracht werden.

Anlass für die Entwicklung meiner erprobten Lehrpraxis war:

  • Akutes Defizit bzw. akuter Konflikt
  • Bestehendes bzw. strukturelles Problem
  • Sonstiges

Lösung

Multimediale Lernmaterialien auf einer Lehr-/Lernplattform stehen als Ergänzung herkömmlicher Lehrtexte zur Verfügung. Alternativ wird ein Lehrtext von vornherein digital aufbereitet und angereichert.

Zusammenfassung in einem Satz

Details

Lehrtext wird als strukturierter "Hyper-Lehrtext" aufbereitet:
Text mit Abbildungen lässt sich anreichern mit Videos und Audios (z. B. Interviews von Youtube oder aus öffentlich-rechtlichen Mediatheken) sowie eventuell Animationen oder Simulationen;
Verweise auf externe Lerninhalte oder Webseiten ermöglichen Lernenden, mehrere Formen der didaktischen Aufbereitung zu rezipieren, verschiedene Perspektiven einzunehmen oder Praxisbezüge zu erkennen;
Querverweise und ein in den Text eingebettetes Glossar bieten zusätzliche Rezeptionsmöglichkeiten;
in fünf- bis zehnminütigen Videos kann die Lehrperson Einführungen in die Inhalte von Themenbereichen geben und Bewertungen darlegen;
Selbsttests und Fallstudien mit Musterlösungen können das Angebot sinnvoll abrunden (vgl. das didaktische Entwurfsmuster Online-Selbsttests und Übungsklausuren).

Das Pattern ist erprobt worden in:

  • Vorlesung
  • Seminar
  • Übung
  • Projekt
  • Praktikum
  • Vorkurs

Meine Lösung hat primär damit zu tun:

  • Inhalte für die Studierenden auszuwählen, anzuordnen, darzustellen, zu erklären, (digital) aufzubereiten, interaktiv zu machen etc.
  • Studierende methodisch darin zu unterstützen, sich Inhalte (allein oder in der Gruppe) anzueignen, diese zu verstehen, anzuwenden, weiterzuentwickeln, selbst zu generieren etc.

Meine erprobte Lehrpraxis steht zur Forschung in folgender Beziehung:

Digitale Medien spielen in meiner Lösung:

  • Keine nennenswerte Rolle (bspw. primär Präsenzlehre).
  • Eine gewisse bzw. mäßige Rolle (bspw. hybrides Lehrformat).

Das Pattern fördert primär:

  • Übende Aktivitäten (dienen dem Ausprobieren, der Routinebildung etc.)

Kontext

Das Pattern ist erprobt worden an:

  • Universität
  • Fachhochschule
  • Dualen Hochschule
  • Pädagogischen Hochschule
  • Sonstiges

Das Pattern ist in folgender Disziplin (oder mehreren) zu verorten:

  • Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften
  • Ingenieurwissenschaften
  • Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
  • Geisteswissenschaften
  • Lehrerbildung
  • Rechtswissenschaft
  • Kunst- und Design-Wissenschaften
  • Medizin (inkl. Gesundheitswissenschaften)
  • Explizit interdisziplinäre Bereiche
  • Sonstiges

Die Zielgruppe des Patterns besteht primär aus:

  • Studieninteressierten
  • Studienanfängern
  • Fortgeschrittenen Studierenden im Bachelor (oder im ersten Studienabschnitt)
  • Studierenden im Masterstudium (oder im zweiten Studienabschnitt)
  • Doktoranden oder Postdocs
  • Sonstiges

Folgen

Die multimedialen Lernmaterialien müssen den Studierenden tatsächlich einen Mehrwert bieten. Das Verhältnis von Aufwand und Nutzen muss stimmen. Sofern es sich weiterhin überwiegend um Text handelt, sollte dieser in Abschnitte mit Zwischenüberschriften gegliedert, in mittelgroßer Schrift und in nicht allzu breiten Spalten am Bildschirm dargestellt werden. Außerdem sollte sich der Gesamttext herunterladen (und so offline lesen) und ausdrucken lassen. Angebote für das rein rezeptive Lernen im Selbststudium sollten Lehrende ergänzen um Werkzeuge und verbindliche Methoden für die Kommunikation und Zusammenarbeit.
Anhand multimedialer Lernmaterialien lassen sich verschiedene Lernstile unterstützen. Inhalte lassen sich vielseitiger und anschaulicher darstellen. Ein entscheidender didaktischer Vorteil kann entstehen, wenn Studierende Lernobjekte, beispielsweise Simulationen, manipulieren können.

Kräfte

Lehrperson vs. Verfasserin bzw. Verfasser der Texte (sofern nicht dieselbe Person); Diversität der Studierenden: unterschiedliche Lernstile und Online-Affinität

Welche widersprüchlichen Anforderungen spielen in Ihrer bewährten Lehrpraxis eine Rolle?

  • Lernen durch Zuhören/Lesen/Zusehen und Lernen durch eigenes Tun
  • Analoge und Digitalen Erfahrungswelten
  • Individuelles und soziales Lernen
  • Fachliche und überfachliche Kompetenzentwicklung
  • Exemplarische und vollständige Lerninhalten

Beispiele/ Weiterführende Informationen

Links

  • Es wurden keine Links hinterlegt.

Dokumente/ Anhänge

  • Es wurden keine Anhänge hinterlegt.

Weiterführende Literatur

Es wurde keine weiterführende Literatur angegeben.

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