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Open Pattern Tool for Higher Education Research and Practice

Abstimmungssysteme zur Wissensabfrage

Lehrende erhalten von den Studierenden keine Rückmeldung, was diese in der Lehrveranstaltung verstanden haben und wo noch Fragen sind. Auch das Vorwissen der Studierenden ist für die Lehrenden nur schwer einzuschätzen, sodass sie nicht wissen, worauf sie aufbauen können. Mit den Abstimmungssystemen können Lehrende eine Rückmeldung darüber erhalten, was die Studierenden (nicht) verstanden haben und welche Inhalte noch einmal erläutert werden sollten.

  • Autor/in: Finja Huckfeldt
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Problem

 

Lehrende erhalten von den Studierenden keine Rückmeldung, was diese in der Lehrveranstaltung verstanden haben und wo noch Fragen sind. Auch das Vorwissen der Studierenden ist für die Lehrenden nur schwer einzuschätzen, sodass sie nicht wissen, worauf sie aufbauen können.

Der Grund für die Entwicklung meiner Maßnahme war:

  • Bestehendes bzw. strukturelles Problem
  • Sonstiges

Lösung

Mit den Abstimmungssystemen können Lehrende eine Rückmeldung darüber erhalten, was die Studierenden (nicht) verstanden haben und welche Inhalte noch einmal erläutert werden sollten. Am Anfang einer Veranstaltung bzw. einer Phase wird das Vorwissen der Studierenden mit diesem Tool erhoben.

Zusammenfassung in einem Satz

Details

Lehrende erhalten Rückmeldungen zum Wissensstand der Studierenden. Dabei sind drei Funktionen unterscheidbar:
Vorab Vorwissen abfragen, erhobenen Kenntnisstand der Studierenden nutzen, z.B. um die Durchführung der Lehrveranstaltung an das Niveau anzupassen, Gruppen zuzuordnen …
Im Prozess das Verständnis/Mitkommen überprüfen (ggf. mit Transferaufgaben), um spezifische Aspekte zu wiederholen (ggf. zweite Erläuterung durch Studierende).
Am Ende als Rückmeldung und Aufforderung, ggf. eigenständig (in der Arbeitsgruppe) zu wiederholen.

Meine Maßnahme steht in Verbindung mit dem klassischen Format (oder mehreren)

  • Vorlesung
  • Seminar
  • Übung
  • Projekt
  • Praktikum
  • Vorkurs
  • Sonstiges

Meine Maßnahme hat primär damit zu tun:

  • Inhalte für die Studierenden auszuwählen, anzuordnen, darzustellen, zu erklären, (digital) aufzubereiten, interaktiv zu machen etc.
  • Studierende methodisch darin zu unterstützen, sich Inhalte (allein oder in der Gruppe) anzueignen, diese zu verstehen, anzuwenden, weiterzuentwickeln, selbst zu generieren etc.

Meine Maßnahme hat zur Forschung schwerpunktmäßig folgende Beziehung:

Digitale Medien spielen in meiner Maßnahme

  • Keine nennenswerte Rolle, weil es sich primär um Präsenzlehre handelt.
  • Eine gewisse bzw. mäßige Rolle, weil es sich um ein hybrides Lehrformat handelt.

Eingesetzte digitale Anwendungen in meiner Maßnahme fördern primär:

  • Übende Aktivitäten (dienen dem Ausprobieren, der Routinebildung etc.)
  • Organisatorische Aktivitäten (dienen der Koordination, Vernetzung u.ä.)

Kontext

Die Maßnahme ist entstanden und hat sich bewährt an einer:

  • Universität
  • Fachhochschule
  • Dualen Hochschule
  • Pädagogischen Hochschule
  • Sonstiges

Meine Maßnahme ist in folgender Disziplin (oder mehreren) zu verorten:

  • Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften
  • Ingenieurwissenschaften
  • Sozialwissenschaften
  • Geisteswissenschaften
  • Lehrerbildung
  • Rechtswissenschaft
  • Kunst, Design-Wissenschaften
  • Medizin (inkl. Gesundheitswissenschaften)
  • Explizit interdisziplinäre Bereiche
  • Sonstiges

Die Zielgruppe meiner Maßnahme besteht primär aus

  • Studieninteressierten
  • Studienanfängern
  • Fortgeschrittenen Studierende im Bachelor (oder ersten Studienabschnitt)
  • Studierende am Ende des Bachelorstudiums (oder ersten Studienabschnitts)
  • Studierende am Ende des Masterstudiums (oder zweiten Studienabschnitts)
  • Doktoranden oder Postdocs
  • Sonstiges

Folgen

Es stimmen nicht alle Studierenden ab. Lehrende können diese auch nicht dazu zwingen
Die Technik muss geübt werden, ein Technikcheck ist meist erforderlich.
Hoher Aufforderungscharakter von Fragen/Quiz (Wettbewerb). --> Es macht Spaß.
Studierende erhalten eine Rückmeldung zum eigenen Kenntnisstand (im Vergleich zu anderen) und können so
Vorbereitung sowie der studentische Austausch kosten Zeit

Kräfte

Erwartungshaltungen in Vorlesungen: Die Lehrenden lesen, die Studierenden hören zu.

Welche widersprüchlichen Anforderungen spielen in Ihrer bewährten Lehrpraxis eine Rolle?

  • Lernen durch Zuhören/Lesen/Zusehen und Lernen durch eigenes Tun

Beispiele/ Weiterführende Informationen

Dokumente

Links

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