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Open Pattern Tool for Higher Education Research and Practice - PatternPool ISSN 2628-829X

Online-Selbsttest und Übungsklausuren zur individuellen und systematischen Nachbearbeitung

Studierende bekommen in Präsenzveranstaltungen keine oder nur eine geringe Rückmeldung zum eigenen Lernfortschritt. Mithilfe von Online-Selbsttests erhalten die Studierende die Möglichkeit, ihren Lernfortschritt zu überprüfen sowie durch Anwendungsaufgaben ihr Wissen zu vertiefen.

Metadaten

  • Autoren/-innen: Rimkus, Marco
  • Mentoren/-innen: Huckfeldt, Finja & Oltmanns, Renke
  • DOI: Keine DOI zugeordnet
  • ISSN: 2628-829X
  • CC-Lizenz: CC-BY (Bearbeitung erlaubt unter Namensnennung)
  • Zitiervorschlag:
    Rimkus, Marco (2018): Online-Selbsttest und Übungsklausuren zur individuellen und systematischen Nachbearbeitung. PatternPool. doi: noch nicht zugeteilt.

Problem

In Vorlesungen, die weitgehend als Frontalunterricht mit Klausur konzipiert sind, ergeben sich während des Semesters kaum Gelegenheiten für Studierende, ihren Fortschritt zu reflektieren oder Wissen durch Anwendung zu vertiefen. Ein Tutorium kennzeichnet in vielen Fällen ein unidirektionaler Lehr-/Lernstil. Da die Studierenden am Ende des Semesters kein Feedback erhalten, kann dies die Unsicherheit der Studierenden erhöhen, wenn sich die Prüfungen verdichten.

Anlass für die Entwicklung meiner erprobten Lehrpraxis war:

  • Sonstiges

Lösung

Den Studierenden werden auf einer Plattform interaktive Selbsttests mit differenzierten Feedback-Funktionen zur Verfügung gestellt.

Zusammenfassung in einem Satz

Details

Die Selbsttests sollten im Idealfall der Übung, der Wissensanwendung, der Selbsteinschätzung und der Klausurvorbereitung dienen. In didaktischer Hinsicht ist entscheidend, inwieweit der Beantwortung von Aufgaben ein qualitatives Feedback folgt. Moderne Testwerkzeuge ermöglichen, Lernenden, auf der Grundlage ihres Antwortverhaltens, automatisch nahezu individuelle Rückmeldungen zu geben. Diese Möglichkeiten sollten genutzt werden, auch wenn mit der Testerstellung zunächst einiger Aufwand verbunden sein kann.
Je inhaltlichem Abschnitt oder Themengebiet der Vorlesung gibt es einen Selbsttest mit automatischen Rückmeldungen auf Fragen- und Testebene. Dafür kommen folgende Fragetypen in Frage:
- Einfach- und Mehrauswahl
- Hotspot ("richtige" Bereiche einer Abbildung anklicken)
- Reihenfolge (Text- oder Bildelemente sortieren)
- Zuordnung (Elemente paarweise anordnen)
- Matrix (Elemente einer oder mehreren Kategorien zuordnen)
- numerische Eingabe (bestimmte Zahlen oder absolute und relative Lösungsbereiche sind richtig)
- Lückentext (mit Fehlertoleranz und Alternativschreibweisen)
- Text-Teilmenge (Antworttext muss bestimmte Begriffe enthalten)
- Fehlertext (aus markierten Wörtern in einem Text die "falschen" bestimmen)
- offene Frage (mit Musterlösung)

Das Pattern ist erprobt worden in:

  • Vorlesung

Meine Lösung hat primär damit zu tun:

  • Studierende methodisch darin zu unterstützen, sich Inhalte (allein oder in der Gruppe) anzueignen, diese zu reflektieren, zu verstehen, anzuwenden, weiterzuentwickeln, selbst zu generieren etc.

Meine erprobte Lehrpraxis steht zur Forschung in folgender Beziehung:

Digitale Medien spielen in meiner Lösung:

  • Eine gewisse bzw. mäßige Rolle (bspw. hybrides Lehrformat).
  • Eine zentrale Rolle (bspw. reine Online-Lehre).

Das Pattern fördert primär:

  • Übende Aktivitäten (dienen dem Ausprobieren, der Routinebildung etc.)

Kontext

Diese Methode wurde in unterschiedlichen Vorlesungsreihen erprobt. Insbesondere wurde sie im Rahmen einer Vorlesungsreihe in den Wirtschaftswissenschaften eingesetzt. Als eine Voraussetzung für einen sinnvollen Einsatz ist die jeweils in Teilthemen inhaltiche Abgeschlossenheit zu nennen.

Das Pattern ist erprobt worden an:

  • Fachhochschule

Das Pattern ist in folgender Disziplin (oder mehreren) zu verorten:

  • Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Die Zielgruppe des Patterns besteht primär aus:

  • Studienanfängern
  • Fortgeschrittenen Studierenden im Bachelor (oder im ersten Studienabschnitt)
  • Studierenden im Masterstudium (oder im zweiten Studienabschnitt)

Folgen

Lehrende können mit Online-Tests gezielt verdeutlichen, worauf es ihnen inhaltlich ankommt und wie das Wissen anzuwenden ist. Ähneln Selbsttests der Klausur, geben sie den Studierenden Orientierung. Studierende können sich durch regelmäßige Aktivität langfristig auf die Prüfung vorbereiten – nicht erst am Ende des Semesters. So werden die Inhalte besser verinnerlicht.
Aufwand bei der Frageerstellung, sofern nicht reines Faktenwissen abgefragt wird.
Durch das intensive Auseinandersetzen der Studierenden mit der Thematik können diese einen neuen Zugang zu der Thematik gewinnen. Auftretende Verständnisfragen können von den Studierenden selbst beantwortet oder genauer an den Lehrenden gestellt werden.

Kräfte

Studierende kennen häufig ihren eigenen Wissenstand nicht oder können die Lehrinhalte teilweise nicht in einen Anwendungsbezug bringen. Gleichzeitig ist in den Lehrveranstaltungen häufig keine Zeit für individuelle Rückmeldungen oder eine intensive Klausurvorbereitung.

Welche widersprüchlichen Anforderungen spielen in Ihrer bewährten Lehrpraxis eine Rolle?

  • Selbst- und Fremdorganisation
  • Analoge und Digitalen Erfahrungswelten
  • Exemplarische und vollständige Lerninhalten

Beispiele/ Weiterführende Informationen

Links

  • Es wurden keine Links hinterlegt.

Dokumente/ Anhänge

  • Es wurden keine Anhänge hinterlegt.

Weiterführende Literatur

Es wurde keine weiterführende Literatur angegeben.

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