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PowerPoint- Karaoke

PowerPoint Karaoke stellt die Vorlesung auf den Kopf, in dem die Studierenden die Folien der Lehrenden unvorbereitet präsentieren.

  • Autor/in: Finja Huckfeldt
  • Mentor/in: 
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  • Zitiervorschlag: 

Problem

 

Bei der Vorstellung von Konzepten, Theorie und Modellen ist es mitunter schwer sicherzustellen, dass die Studierenden die Konzepte auch für sich selbst richtig erfasst haben. Manchmal ist es auch einfach nur ziemlich langweilig, wenn einer redet und alle anderen „nur“ zuhören dürfen.

Der Grund für die Entwicklung meiner Maßnahme war:

  • Persönliches professionelles Anliegen
  • Sonstiges

Lösung

Bei der PowerPoint Karaoke werden die Folien der/des Lehrenden von (einzelnen) Studierenden vorgestellt, obwohl sie die Inhalte noch nicht kennen und nicht vorbereitet sind.

Zusammenfassung in einem Satz

Details

Die Studierenden versprachlichen das, was sie auf den Folien sehen, so wie es für sie in dem Augenblick Sinn macht. Die Zuhörenden werden aktiv mit einbezogen, widersprechen, fragen nach oder erläutern selbst ihr Verständnis der Folie. Ggf. stellt die Lehrperson, die i.d.R. lediglich zurückhaltend moderiert, weiterführende Fragen, berichtigt oder ergänzt.

Meine Maßnahme steht in Verbindung mit dem klassischen Format (oder mehreren)

  • Vorlesung
  • Seminar
  • Übung
  • Projekt
  • Praktikum
  • Vorkurs

Meine Maßnahme hat primär damit zu tun:

  • Inhalte für die Studierenden auszuwählen, anzuordnen, darzustellen, zu erklären, (digital) aufzubereiten, interaktiv zu machen etc.
  • Studierende methodisch darin zu unterstützen, sich Inhalte (allein oder in der Gruppe) anzueignen, diese zu verstehen, anzuwenden, weiterzuentwickeln, selbst zu generieren etc.
  • Dass ich als Lehrender mit den Studierenden in Kontakt komme und in Interaktion trete (Feedback, Kommunikation etc.)
  • Die Lehrorganisation zu verändern, die für die Beziehung zwischen Inhalten, Studierenden und mir als Lehrender von Bedeutung ist.

Meine Maßnahme hat zur Forschung schwerpunktmäßig folgende Beziehung:

Digitale Medien spielen in meiner Maßnahme

  • Keine nennenswerte Rolle, weil es sich primär um Präsenzlehre handelt.

Eingesetzte digitale Anwendungen in meiner Maßnahme fördern primär:

  • Übende Aktivitäten (dienen dem Ausprobieren, der Routinebildung etc.)

Kontext

Die Maßnahme ist entstanden und hat sich bewährt an einer:

  • Universität
  • Fachhochschule
  • Dualen Hochschule
  • Pädagogischen Hochschule
  • Sonstiges

Meine Maßnahme ist in folgender Disziplin (oder mehreren) zu verorten:

  • Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften
  • Ingenieurwissenschaften
  • Sozialwissenschaften
  • Geisteswissenschaften
  • Lehrerbildung
  • Rechtswissenschaft
  • Kunst, Design-Wissenschaften
  • Medizin (inkl. Gesundheitswissenschaften)
  • Explizit interdisziplinäre Bereiche
  • Sonstiges

Die Zielgruppe meiner Maßnahme besteht primär aus

  • Studieninteressierten
  • Studienanfängern
  • Fortgeschrittenen Studierende im Bachelor (oder ersten Studienabschnitt)
  • Studierende am Ende des Bachelorstudiums (oder ersten Studienabschnitts)
  • Studierende am Ende des Masterstudiums (oder zweiten Studienabschnitts)
  • Doktoranden oder Postdocs
  • Sonstiges

Folgen

Verbesserung des Unterrichtsklima und Steigerung des wertschätzendes Verhalten von Studierenden und Lehrenden. Das „Laute Denken“ aller Beteiligten zeigt, wie und was sie verstanden haben und wo noch Unklarheiten bestehen. Die Hürde, Rückfragen zu stellen oder der Vorstellung zu widersprechen sinkt. Aktive Beteiligung, Präsentations- und Sozialkompetenzen werden gefördert.
Studierende könne das Gefühl haben, dass sie bloßgestellt werden. Es muss darauf geachtet werden, dass keine Angst bei den Studierenden ausgelöst wird und diese evtl. die Veranstaltung nicht mehr besuchen.

Kräfte

Erwartungshaltungen in Vorlesungen: Die Lehrenden lesen, die Studierenden hören zu. Ansprüche an Vollständigkeit und Richtigkeit des Vorgestellten.

Welche widersprüchlichen Anforderungen spielen in Ihrer bewährten Lehrpraxis eine Rolle?

  • Lernen durch Zuhören/Lesen/Zusehen und Lernen durch eigenes Tun
  • Individuelles und soziales Lernen
  • Fachsystematische und lernsystematische Vorgehensweisen

Beispiele/ Weiterführende Informationen

Dokumente

Links

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