Studierende bearbeiten reale Transformationsbedarfe in einem immersiven, inter- und transdisziplinären Lernarrangement, das projektbasiertes, situiertes und forschendes Lernen miteinander verknüpft. Digitale und reale Lernumgebungen machen komplexe Herausforderungen sichtbar, erfahrbar und bearbeitbar. In interdisziplinären Teams entwickeln die Lernenden konzeptionelle und praxisnahe Lösungen und übernehmen als Change Agents Verantwortung in regionalen Anpassungs- und Transformationsprozessen.
Wie können Studierende ihre Präsentations- und Sprachfähigkeiten in einem internationalen, heterogenen Lernumfeld systematisch entwickeln? Wöchentliche Stand-ups ermöglichen einen iterativen Kompetenzaufbau, bei dem Inhalte schrittweise erarbeitet und kontinuierlich in einer geschützten, nicht-bewerteten Lernumgebung präsentiert werden. Durch strukturierte Peer-Feedbackverfahren wird nicht nur die Präsentationskompetenz gestärkt, sondern auch Feedback- und Reflexionsfähigkeit sowie die Sprachfähigkeit als zentrale Future Skills gefördert – sodass die Studierenden in der abschließenden, benoteten Präsentation über sich hinauswachsen und ihre bestmögliche Leistung abrufen können.
Dieses Pattern richtet sich an Lehrende, Mediendidaktiker*innen und Mediendidaktische Zentren an Hochschulen, die KI-gestütztes Feedback, das datenschutz- und EU KI-VO-konform entwickelt wurde, in ihre Lehrveranstaltungen integrieren möchten. Beschrieben wird ein Ansatz, der Bewertungskriterien von Lehrenden und die Vorteile von genKI nutzt, um automatisiert formatives Feedback zu Freitextaufgaben in allen Disziplinen für Studierende anzubieten.
Die Kompetenz zur interdisziplinären Kommunikation ist für Absolvent:innen vieler Fachrichtungen essentiell. Studierenden fehlt jedoch oftmals sowohl das Problembewusstsein als auch geeignete Lernsituationen im Studium, um diese Kompetenz zu erwerben. Dieses Pattern beschreibt einen Ansatz, um in projektorientierten Lehrformaten fachbereichsübergreifende Präsentations- und Kommunikationssituationen zu simulieren und hiermit den Erwerb dieser Kompetenz zu unterstützen.
Lehrende wissen oft am besten, wie zentrale Hochschulziele wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung oder Interdisziplinarität in ihren Modulen vorkommen – doch dieses Wissen bleibt ohne Austausch unsichtbar. Die Hashtag-Werkstatt macht genau das sichtbar: In einem moderierten Workshop entwickelt das Team gemeinsam eine klare, einheitliche Schlagwort-Sammlung zu strategisch relevanten Themen und ordnet sie Modulen zu. In diesem Pattern wird beschrieben, wie dieses Vorgehen Transparenz im Curriculum schafft, Orientierung für Studierende eröffnet und eine tragfähige Grundlage für die kooperative Weiterentwicklung von Studium und Lehre legt.
On-Demand E-Assessments erleichtern die Semesterplanung, entzerren den Prüfungsdruck und ermöglichen personalisierte Lernpfade. Sie unterstützen die Diversität der Studierenden, fördern das selbstgesteuerte Lernen und reagieren auf die zunehmende Flexibilisierung des Studiums. Ein innovativer Schritt zur Modernisierung des Hochschulwesens.
Studierende schreiben als sogenannte "kleine Leistungen" oder "Prüfungsvorleistungen" häufig artifizielle Textgattungen, die in der Wissenschaftskommunikation so nicht vorkommen. Mit dem Schreiben von Wiki-Artikeln sollen sie an authentische Formen der Wissenschaftskommunikation herangeführt werden.
Studierende bekommen nicht erst durch die Note ein Feedback auf ihre Hausarbeit (oder andere wissenschaftliche Arbeit), sondern geben sich noch im Semester innerhalb eines typischen wissenschaftlichen Formats gegenseitig Rückmeldungen über ihr wissenschaftliches Projekt. Das erhöht den Lernerfolg, steigert die Qualität der Arbeit und entlastet nicht zuletzt die Lehrenden in ihren Betreuungsaufgaben.