Framework-Foren sind moderierte Dialogformate, die eine gemeinsame Auseinandersetzung mit strategischen Themen im Fachbereich ermöglichen. Sie unterstützen dabei, unterschiedliche Verständnisse von Begriffen, Zielen und Handlungsbedarfen sichtbar zu machen und eine gemeinsame Perspektive zu entwickeln. Durch die strukturierte Reflexion entlang eines Referenzrahmens entsteht eine fundierte Grundlage für die weitere Studiengangsentwicklung und die curriculare Verankerung strategischer Themen.
Dieses Pattern unterstützt Lehrende dabei, Studierende in einem strukturierten Prozess beim problemlösenden Einsatz von KI-gestützten Werkzeugen anzuleiten. Es adressiert typische Herausforderungen wie unscharfe Problemdefinitionen, Toolüberforderung und unkritische Übernahme von KI-Ergebnissen und schafft einen klaren Rahmen für Analyse, Auswahl, Experimentieren und Reflexion. Das Format berücksichtigt sowohl fachliche als auch ethische Aspekte des KI-Einsatzes. Es lässt sich flexibel an unterschiedliche Vorkenntnisse und Fachdisziplinen anpassen.
Hochschuldidaktische Einrichtungen und Projekte stehen vor der Herausforderung, die Qualität ihrer Qualifizierungsangebote für Lehrende zu sichern und gleichzeitig Mitarbeitende in ihrer hochschuldidaktischen Professionalisierung zu unterstützen. Für Letzteres stehen im Arbeitsalltag meist nur begrenzte zeitliche Ressourcen zur Verfügung. Das Pattern beschreibt einen Ansatz, bei dem Professionalisierung systematisch in die tägliche Arbeit an hochschuldidaktischen Angeboten integriert und mit Maßnahmen der Qualitätssicherung verknüpft wird.
Das Pattern zeigt einen Ansatz, wie strategische Hochschulthemen systematisch in die Curriculumsentwicklung integriert werden können. Am Beispiel der FH Aachen wird ein partizipativer Framework-Prozess beschrieben, der über die Schritte Reflexion, Analyse und Ideengenerierung führt und durch dialogorientierte Formate begleitet wird, um Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Internationalisierung fachbereichsspezifisch weiterzuentwickeln und in Curricula zu verankern.
Open-Book-Prüfungen ermöglichen eigenständige Transferleistungen, stehen aber durch generative gKI vor neuen Herausforderungen. Dieses Pattern zeigt, wie Leitlinien zur gKI-Nutzung formuliert werden können, die Transparenz sichern und Eigenständigkeit sowie wissenschaftliche Redlichkeit wahren, ohne Studierende von sinnvollen Unterstützungsformen mit gKI abzuschneiden.
Studierende bearbeiten reale Transformationsbedarfe in einem immersiven, inter- und transdisziplinären Lernarrangement, das projektbasiertes, situiertes und forschendes Lernen miteinander verknüpft. Digitale und reale Lernumgebungen machen komplexe Herausforderungen sichtbar, erfahrbar und bearbeitbar. In interdisziplinären Teams entwickeln die Lernenden konzeptionelle und praxisnahe Lösungen und übernehmen als Change Agents Verantwortung in regionalen Anpassungs- und Transformationsprozessen.
Wie können Studierende ihre Präsentations- und Sprachfähigkeiten in einem internationalen, heterogenen Lernumfeld systematisch entwickeln? Wöchentliche Stand-ups ermöglichen einen iterativen Kompetenzaufbau, bei dem Inhalte schrittweise erarbeitet und kontinuierlich in einer geschützten, nicht-bewerteten Lernumgebung präsentiert werden. Durch strukturierte Peer-Feedbackverfahren wird nicht nur die Präsentationskompetenz gestärkt, sondern auch Feedback- und Reflexionsfähigkeit sowie die Sprachfähigkeit als zentrale Future Skills gefördert – sodass die Studierenden in der abschließenden, benoteten Präsentation über sich hinauswachsen und ihre bestmögliche Leistung abrufen können.
Dieses Pattern richtet sich an Lehrende, Mediendidaktiker*innen und Mediendidaktische Zentren an Hochschulen, die KI-gestütztes Feedback, das datenschutz- und EU KI-VO-konform entwickelt wurde, in ihre Lehrveranstaltungen integrieren möchten. Beschrieben wird ein Ansatz, der Bewertungskriterien von Lehrenden und die Vorteile von genKI nutzt, um automatisiert formatives Feedback zu Freitextaufgaben in allen Disziplinen für Studierende anzubieten.